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Kulturheim Springe
Kulturheim Springe

Über das Kulturheim Springe

Vier Vereine schloßen sich als Interessengemeinschaft zusammen, aus der am 30. August 1967 die Kulturheimvereinigung wurde:

  • Geflügelzuchtverein von 1887
  • Kaninchenzuchtverein 5D5
  • Kaninchenzuchtverein F 122
  • Spielmanns- und Hörnerkorps Springe / Deister von 1952 e.V.

Die Stadt Springe stellte nach vielen Gesprächen und auf Antrag der Interessengemeinschaft, die durch Schulanbau überflüssig gewordene Schulbaracke „Hinter der Burg“, die abgerissen werden sollte, kostenlos zur Verfügung.

Verhandlungen mit der Familie Bieber, die damaligen Besitzer des Grundstückes in der Straße “An der Haller”, waren erfolgreich. Die Familie Bieber war bereit, das Grundstück an die Kulturheimvereinigung zu veräußern.

Nach Überprüfung der Unterlagen und Vorortbesichtigung durch die Banken waren diese bereit, Kredite zu gewähren. Diese Bürgschaft wurde vorerst vom 1. Vorsitzenden der Kulturheimvereinigung Heinrich Stedler übernommen. Den Rest der Finanzierung erbrachten die vier Vereine durch Spenden der über 200 Mitglieder.

Architekt Koczak entwarf die zweckmäßig gestalteten Veränderungen. Zahlreichen Springer Firmen ist es zu danken, dass durch Arbeiten zum Selbstkostenpreis (z.B. die Firmen Bormann und Sohns mit Maurer- bzw. Zimmermannsarbeiten) und zahlreiche Spenden (z.B. 1500 qm Spanplatten für den Innenausbau vom Bähre Holzwerk) die notwendig gewordenen Neuerungen durchgeführt werden konnten.

Die “halbe Miete” für den Start waren die Eigenleistungen der Mitglieder. 7.000 Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder der vier Vereine. Alle Einzelteile der Schulbaracke wurden nummeriert, in der Reihenfolge abgebaut und transportiert sowie vor Ort wieder aufgebaut.

An der Eröffnungsfeier am 6. Januar 1967 des Kulturheims nahmen Vertreter der Stadt Springe, Vertreter aus dem öffentlichen Leben, Handwerker sowie Vereine teil. Jeder war erstaunt, was aus der Schulbaracke „Hinter der Burg“, in der noch mancher Anwesende die Schulbank gedrückt hatte, geworden war. Den vier Vereinen wurde an diesem Tag als imponierende Gemeinschaft, die sich durch viel ehrenamtliches Engagement eine Oase geschaffen hat, das höchste Lob für diese Leistung ausgesprochen.

Noch heute ist das Kulturheim die Heimat vieler Vereine und Gruppen aus Springe.