Jesidische Gemeinschaft übernimmt 50 Prozent am Kulturheim

Kulturheim Springe

Die Kulturheimvereinigung mit neuer Beteiligung.

Sinan Ayhan hat fünfzig Prozent der Anteile des Kulturheim an der Haller erworben. Die Jesiden werden das Kulturheim für ihre neue Gemeinde in Springe selbst nutzen. Bei öffentlichen Vermietungen wird es keine Einschränkungen geben.

Der Kaninchenzuchtverein F 122, einer der vier Gründungsvereine, gibt mit dem Verkauf seiner Anteile seine Beteiligung am Kulturheim auf.

Die Neuaufteilung ergibt folgendes Bild:

  • Jesidische Gemeinde 50 Prozent
  • Spielmanns- und Hörnerkorps 25 Prozent
  • Geflügelzuchtverein 25 Prozent

Die neuen Verträge sichern die Zukunft des Kulturheim und wurden am 1. März bei Notar Rabe in der Rosenstraße unterschrieben.

Sinan Ayhan führte 20 Jahre lang das Restaurants Euphrat in der Fünfhausenstrasse in Springe. Er selbst gehört der Jesidischen Gemeinde an und ist dort gut vernetzt. 2021 wollen die Jesiden in Springe eine Gemeinde gründen. In der Vergangenheit hatten sie schon öfter die Räumlichkeiten für das Îda-Êzî-Fest angemietet. Auch wiederkehrende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche sollen in den Räumen des Kulturheim stattfinden.

Die neue Partnerschaft fügt sich nahtlos in den Leitspruch der Kulturheimvereinigung ein.

Kultur und Völkerverständigung

Ich freue mich mit den beiden Vereinen gemeinsam das Kulturheim auf Trab zu bringen.

Sinan Ayhan

Ayhan ist ein starker Partner. Spielleute und Geflügelzüchter freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Christa Heinzel